Schwedenofen

Ein Schwedenofen wird gerne mit einem Kaminofen gleichgesetzt. Sicherlich ist das Grundprinzip das gleiche, jedoch liegen einige Punkte vor, in denen sich die beiden Ofenarten unterscheiden. Schwedenöfen werden zudem in einer derart großen Vielfalt hergestellt, sodass sich für jede Wohnung ein Schwedenofen finden lässt, der sich beschaulich in das Wohnambiente einfügt. Der Schwedenofen stammt aus dem nördlichen Europa, in dem es bekanntlich im Winter extrem kalt wird. Um nicht zu erfrieren, mussten die Einwohner ihren Einfallsreichtum einsetzen und nach einer Lösung suchen. Das Ergebnis war der Schwedenofen, der sich sehr schnell aufheizt und aufgrund seiner Beschaffenheit und seines Materials die entstandene Wärme sofort an die Umgebung abgibt. 

Bauart

In der Regel wird der Schwedenofen aus Gusseisen gefertigt. Im Detail bedeutet dies, dass die Brennkammer den kompletten Schwedenofen ausmacht. Durch seine Bauart kann er frei in der Wohnung aufgestellt werden, vorausgesetzt er kann an den Kamin angeschlossen werden. 

Im klassischen Stil ist ein Schwedenofen rund mit einem leicht gerundeten Kuppelabschluss. Heute gibt es allerdings auch sehr ausgefallene Modelle. Die Brennkammer ist bei Schwedenöfen geschlossen. Die fest verriegelbare Tür ist bei den meisten Öfen mit Sichtfenstern versehen. Die Größe der Brennkammer sowie der Tür unterscheidet sich je nach Modell.

Schwedenofen Preise

Die Preise für einen Schwedenofen unterscheiden sich enorm von Hersteller zu Hersteller. In Baumärkten, Versandhäusern und etlichen Anbietern im Internet gibt es bereits recht günstige Ausführungen zu Preisen unter 1.000 Euro. Allerdings muss, wenn man selbst nicht über fachliche Kenntnisse für den Schornsteinanschluss verfügt, noch der Preis für Anschluss und Aufbau hinzugerechnet werden. Bei anderen Herstellern, wie z.B. Bullerjan, liegen die Schwedenofen Preise deutlich höher. Die Öfen zeichnen sich dann allerdings auch durch eine höherwertige Verarbeitung sowie durch ein einzigartiges Design aus.

Doch nicht zuletzt mit dem Blick auf die endlos steigenden Energiepreise für Heizungen anderer Art lohnt sich die Investition in einen Schwedenofen, sofern man Lust und Zeit hat, ihn regelmäßig zu beheizen. Meist wird er nicht als alleinige Heizquelle im Haus aufgestellt. So kann man ihn nach Belieben erst am Abend oder an Wochenenden beheizen, während eine andersartige Heizung auf sparsamer Stufe während der Abwesenheit der Bewohner läuft.