Kaminofen

Gerade an kalten Winterabenden will es sich jeder, nach einem harten Arbeitstag, mit seinen Lieben so gemütlich wie möglich machen. Eine wunderschöne und romantische Atmosphäre schafft dabei ein Kaminofen. Es gibt eine Vielzahl an Modellen und Ausführungen mit unterschiedlichen Designs und verschiedenen Leistungen.

Modelle und Verkleidungen
Ein Kaminofen ist ein freistehender Ofen, meist mit einer Glasscheibe vorne, die eine gute Sicht auf das knisternde Feuer lässt und den Wirkungsgrad erhöht (70-80 Prozent). Dieser Kaminofen ist ein Gewinn für jedes Wohnzimmer, da er durch seine stilvolle Verkleidung, die aus Keramik, Naturstein, Marmor oder Granit besteht, jedem sofort ins Auge sticht und ein angenehmes Raumklima schafft.

Sehr beliebt sind auch drehbare Kaminöfen, die man an jeden Platz stellen kann. Durch eine Drehung von 360 Grad ermöglichen sie, eine optimale Wärmestrahlung im ganzen Raum und gleichzeitig einen wunderschönen Blick auf das Feuer. Hierfür hat man eine Verbindung, die das Drehen ermöglicht, und die direkt am Ofenrohr angeschlossen wird, hergestellt.

Kaminöfen, die mit Speckstein verkleidet sind, können Wärme bis zu 15 Stunden speichern und geben diese erst über die Scheibe und dann nach und nach über die Specksteine ab, so dass auch am Morgen noch eine angenehme Restwärme im Raum zu spüren ist.

Ausführungen
Nicht nur bei dem Kaminofen selbst gibt es verschiedene Formen und Größen, auch bei den Details kann man sich zwischen einigen Ausstattungsvarianten entscheiden. Das feuerfeste Ofenglas kann gerade oder gebogen sein, es gibt Schiebetüren und auch Öfen mit aufwendiger Innenverkleidung.

Zwischen Kaminofen und Fußboden befindet sich eine Bodenplatte, die es sogar möglich macht, einen Schwedenofen auf Parkett zu stellen. Im Feuerraum befinden sich ein Rost und darunter der Aschekasten. Der Brennraum ist zudem noch mit Schamottesteinen ausgekleidet.

Heizleistung und Befeuerung
Wer einen Kaminofen an schafft, sollte die ungefähre Größe des Raumes kennen, in dem der Ofen stehen soll, denn je nach Größe des Wohnraums, benötigt der Ofen eine höhere Heizleistung. Meist sind 6 bis 10 kW Heizleistung ausreichend.

Der Kaminofen wird mit Holz oder Briketts betrieben. Zum Anfeuern nimmt man etwas Kohleanzünder, Anheizholz oder Zeitung. Man legt 3-4 Holzscheite rein und stellt die größte Luftzufuhr ein, um das Feuer richtig zum Brennen zu bringen. So bald dies geschehen ist, kann man die Luftzufuhr regulieren. Je nachdem, wie warm man den Raum haben möchte oder ob man die Tür  geöffnet lässt, um auch andere Räume mit zu beheizen, muss man alle 2-3 Stunden Holz nachlegen. Heizt man vorzugsweise mit Briketts, erreicht man durch die Glut eine Betriebsdauer von etwa 10 Stunden.